Gedichte Träume & Gedanken



Die Kartenlegerin



Sie sitzt mir vis a´vis und sieht mich an

Mit ihren schönen dunklen Augen

Erinnert mich mit sanfter Stimme dann

Ich möge bitte ihren Worten glauben

 

Ich setze mich gerade hin

Lass meine Energien fließen

Obwohl ich aufgeregt auch bin

Will ich, was mir bevorsteht, wissen

 

Sie mischt die Karten, legt sie aus

Und sieht ins Blatt ganz sorgenvoll

"Da fand vor Jahren etwas statt

Das war für Sie ja gar nicht toll!"

 

Ich nicke,"ja, das stimmt genau,

Doch das ist längst Vergangenheit

Mich int´ressiert doch, liebe Frau,

Was für mich kommt in nächster Zeit

 

"Drei Männer liegen hier bei Ihnen

Der Eine sportlich, sehr agil

Er ist auch schon mal kurz erschienen

Sieht heimlich Sie als nächstes Ziel"

 

"Ein anderer, ruhig und gesetzt

ist hier. Sehr zuverlässig, dazu treu

Zurzeit ist er zwar noch besetzt

Im Mai jedoch ist er schon frei"

 

"Der Dritte ist sehr undurchsichtig

Und äußerst schwierig, wie es scheint

Für´s Abenteuer wär´er richtig

Weil er´s vielleicht nicht ehrlich meint"

 

"Madame, ich suche keinen Mann.

Will nur wissen, was das Jahr

Mit mir vorhat, dann und wann

Schließlich sehen sie doch "wahr"

 

"Keine Angst, die Zeit wird gut

Stopp! Die dunklen Wolken hier

Sagen mir - das ist nicht gut

- - - - - - - - - - -

Kommen Sie nochmal zu mir!"

 

Wie gelähmt bezahle ich

Was genau, das bleibt geheim

Denn es wäre sicherlich

Für mich eine große Pein

 

Wenn´s int´ressiert, was eingetroffen

Schreib ich´s im nächsten Jahr ganz offen

 

 

Gedicht und Foto: Ingrid Bezold

 

 

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AUTOR:

I - Punkt

Wenn ich die Wahl hätte zwischen
Strand, Leuchtturm, Meer, Wolken, Himmel und Weite
nehme ich DICH.
Du bist der
warm dahintreibende Wind in allen.



Text: ( c ) Ralph Bruse


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2 KOMMENTARE



10. Januar 2019 @ 17:13

Lieber Ewald, irgendwie gebe ich Dir recht. Mich haben meistens schwierige Männer fasziniert. Deshalb bin ich wahrscheinlich gerne solo. Es gibt aber auch nette, die mir gefallen. Und, wie Du geschrieben hast, auch wertvolle platonische Beziehungen.
Wir Frauen sind ja auch nicht ganz ohne-----und wenn ich Dein Striptease - Gedicht lese, selten perfekt. Wenn ich mir diese Aktion in meiner Altersklasse vorstelle, wärst Du wahrscheinlich nicht mehr so begeistert.

Trotzdem einen schönen Abend...mit Humor.


10. Januar 2019 @ 16:11

Wer die Wahl hat, hat die Qual.Liebe Ingrid, denke an meine Worte:
wer die Männer kennt, liebt die Einsamkeit.
Einen schönen Abend wünsche ich dir
Ewald



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