Gedichte Träume & Gedanken



DIE KORREKTUR



 

 

Ein Mensch, ein reicherer an Jahren,
der viel erlebt und viel erfahren,
bedachte nun das Dies und Das,
was war ihm Leid und was ein Spaß?
 
Um zur Erkenntnis zu gelangen,
dass ihn so Manches hielt gefangen
und ab von dem, was er hätt gern
getan, statt das, was ihm mehr fern ...
 
Mit dieser Einsicht dacht er sich,
es wäre doch recht hinderlich,
zu sein nicht völlig frank und frei
von dem, was herzlich einerlei!
 
Und fasste schließlich den Entschluss,
dass nun schlussendlich Schluss sein muss
mit dem ihm Fernen, wenn gereift
ein Vorsatz zwar, der dann nicht greift,
 
doch jetzt sich brechen sollte Bahn!
Er schrieb sich darum auf die Fahn:
„Ein Mensch muss Mensch in Freiheit sein!
Das unterscheidet ihn vom Schwein!“
 
Er wollte nur noch tun, was teuer
ihm lag am Herzen jederzeit! ...
Zumindest nach dem nächstem Leid:
Der Überprüfung vom Bescheid
 
und Korrektur der Steuer ...


© Uschi R. Meine Hommage an Eugen Roth...
Bild: Erika Bulow-Osborne
in künstlerischer Symbiose mit meiner lieben Freundin und genialen Scheerenschnittkünstlerin

 

 

Gelesen: 63   
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AUTOR:

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Meine Texte mit überwiegend eigenen Aufnahmen zu verbinden in schöner Symbiose oder konträr... Gefühl, Liebe aber auch ab und an mal Kritisches und natürlich den Humor niemals vergessend....


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4 KOMMENTARE



29. Januar 2021 @ 11:39

Liebe Uschi,
die Hommage für Eugen Roth ist Dir mit Deinem Gedicht sehr gut gelungen. Eugen Roth ist auch einer meiner Lieblingsdichter.
Dir ein schönes Wochenende! Liebe Grüße Hanni


29. Januar 2021 @ 17:28

Liebe Hanni,
herzlichen Dank ich mag ihn sehr, habe jedoch noch ein kleinwenig nachgebessert ;-)
Dir ebenso ein schönes Wochenende! Liebe Grüße, Uschi


28. Januar 2021 @ 21:11

Sehr gut.Danke.
Christian


28. Januar 2021 @ 21:19

Weißt Du lieber Christian,
ich schätze und liebe Eugen Roth sehr, er war einer der ganz wenigen Dichter die es verstanden Brillianz, Humor UND Geist in perfekt zu verbinden. Wenngleich ich anmerken muss, dass Roth im vierten Vers vermutlich geendet hätte, den fünften habe ich sozusagen als sarkastisches Knallbonbon spielerisch dazugesetzt ;-)
Mit lieben Grüßen zu Dir,
Uschi



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