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Sie sagte



Sie sagte
 
 
Wenn ich einmal gehen muß
in jene stille Anderswelt,
dann gib mir nur den Abschiedskuss,
der mich sicher bei dir hält.
 
Lass ich dich im Hier allein
und stirbt mir auch das schwache Licht:
deine Liebe wird es sein,
die das tiefste Dunkel bricht.
 
Lächeln werd´ ich dir, im Arm
beim letzten Schlag der Uhr.
Halt mich fest - ganz fest und warm.
Weinst du?
Weine nur.
 
Wenn die Zeit gekommen ist
und du liebtest mich, wie jetzt,
dann weiß ich, daß du es bist,
der sich schweigend zu mir setzt.
 
Da draußen, am verborgnen See -
dorthin bin ich gegangen.
Bald spüre ich den ersten Schnee
an meinen bleichen Wangen.
 
Sie sagte: komm im Abendwehn,
ehe ich erfrier.
Ich werd´ an deinem Ufer stehn 
und schließ mich ein in dir.

 


Gedicht & Bild: (c) Ralph Bruse

https://dichterstube.jimdo.com/

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AUTOR:

Stones 
 
Meine Heimat
In DIR
Umhüllt mich warm      
Gibt mir Kraft        
Dennoch:              
Manchmal
Stolpere ich über
Unbekannte Bausteine
Verzeih…

Text & Bild: (c) Ingrid Bezold


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8 KOMMENTARE



09. Februar 2019 @ 19:45

Wir sind schon 2 schräge Vögel,oder?


09. Februar 2019 @ 19:33

Das wird s sein: Lauscher und Türen einfach dicht machen.
Ich hör eh nix)))

Merci, Spaßvogel


09. Februar 2019 @ 18:28

Hier ist das fehlende g,oh weh
Ein schönes Wochenende de


09. Februar 2019 @ 18:13

Hallo Ralph,mächtiges und richtig gutes Ding,dein Sie sagte.

Nur eines noch...rege Dich nicht über die Leute auf,sondern mach Dein Beziehunsohr zu,du Dumpfbacke lach


09. Februar 2019 @ 16:36

hallo Ingrid, Hanni, Ewald und Tanja,
es ist gut zu wissen, daß es Leser/innen wie Euch gibt, die sich einzig den Text - und nicht
den (manchmal) vorlauten Ralph anschauen - der im echten Leben ohnehin ziemlich anders tickt, als es hier vielleicht mitunter scheint.

Herzlichen Dank an Euch!

(Hast mir ja gleich drei Nachrichten über meine Homepage geschickt, Hanni. Auch und vor
allem für die geschenkte Zeit ein dickes Danke. Du fragst, wo ich all die kleinen Flieger vor die Linse kriegte?
Das war garnicht so schwer. Entscheidend war die richtige Zeit: Mai und Spätsommer. Und der richtige Ort: Meist leere, freie Obstwiesen. Bienen waren zur Kirschblüte dran und
Schmetterlinge zur Obstreife. Na ja - und etwas viel Geduld hab ich zum Glück auch meist
dabei.


Ein schönes Wochenende wünscht Euch
Ralph



09. Februar 2019 @ 12:34

ich wollte, ich hätte jemanden, von dem ich so beruhigend Abschied nehmen könnte, wenn es an der Zeit ist.
Diese Zeilen lese ich immer wieder gerne, weil sie zwar traurig, aber sehr warmherzig bei mir ankommen.

Liebe Grüße
Ingrid


09. Februar 2019 @ 12:05

Hallo Ralph,
ein wunderschönes Gedicht, das mein Herz sehr berührt hat. Du hast für den letzten Abschied sehr bewegende Worte gefunden.
Ein schönes Wochenende und liebe Grüße Hanni Ahoi


09. Februar 2019 @ 11:35

Voller Schwermut die einen berührt und fesselt.
Gruß
Ewald



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