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Geltungstrieb

Da sind die Menschen, die im Lichte stehen

Weil sie sich stets nach vorne drängen

Sie lassen sich nicht übersehen

Und jedermann sollte sie kennen

 

Sie wollen immer 1. Geige spielen

Um jeden Preis sich  profilieren

Sind nicht imstande, mitzufühlen

Wie andere den Mut verlieren

 

Sie schmücken sich mit Prominenten

Die sie ganz gerne Freunde nennen

Weil sie aus seltenen Momenten

Die Stars aus der Hotelbar kennen

 

Und irgendwann kommt dann die Zeit

Da suchen sie nach Empathie

Ersticken in der Einsamkeit

Und möchten Freunde. Aber - wie?

Gelesen: 159   
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AUTOR:

I - Punkt

Wenn ich die Wahl hätte zwischen
Strand, Leuchtturm, Meer, Wolken, Himmel und Weite
nehme ich DICH.
Du bist der
warm dahintreibende Wind in allen.



Text und Foto: ( c ) Ralph Bruse


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6 KOMMENTARE



23. Juli 2018 @ 17:37

Danke, Wolf.
Leider erkennen sich diese Leute selten im Spiegel wieder....LG Ingrid


23. Juli 2018 @ 16:36

Solche Gedichte sind ganz nach meinem Geschmack. Man müsste manchen Leuten noch mehr den Spiegel vorhalten. LG Wolf Rebelow


22. Juli 2018 @ 19:46

….und die gibt es immer wieder in unserem Umfeld. Wir freuen uns alle über Anerkennung, aber nicht um jeden Preis. Freut mich, dass ich mit meinen Zeilen scheinbar den Kern der Sache getroffen habe. Und das ganz ohne Profilierungssucht!!! Danke, Horst.


22. Juli 2018 @ 13:02

Das sind Tatsachen, Tatsachen und noch mal Tatsachen !!! Ein wunderbares Gedicht Ingrid !!!
LG
H. Rehmann


20. Juli 2018 @ 07:12

Liebe Gudrun,
da bin ich ganz Deiner Meinung. Wenn die Betroffenen empathisch fühlten, wüssten sie, dass der Neid überflüssig ist, weil die "bewunderten" z.T. ganz arme Schweine sind. Sie müssen sich nämlich mit solchen Geltungstrieblern immer mal umgeben...und... "immer nur lächeln"...…

Da sind mir auch Menschen mit Herzenswärme wichtiger. LG und einen munteren Freitag - Ingrid.


20. Juli 2018 @ 05:03

Liebe Ingrid, da ist dir ein schönes Gedicht gelungen.
Diese Menschen kennen wir alle. Rühmen sich mit reichen Freunden und ergötzem sich daran, wenn andere neidisch zuhören. Eigentlich sind sie arm dran, weil sie nichts haben, womit sie selbst glänzen können. Protzen und Motzen - finde ich zum Kotzen. Ich suche gern die Nähe von Menschen, die reich an Fantasie und Herzenswärme sind. LG Gudrun



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