Die neusten Gedichte



Ferien auf dem Lande



Die Tante hatte es nicht immer leicht

Und nur durch Einsatz viel erreicht

Aus Liebe zu IHM ist sie hergekommen

Aufs Land - und hat dann in Kauf genommen

Dass viele im Dorf anfangs gegen sie waren

Dieselben, die später, nach einigen Jahren

Erst sahen, wie fleißig die "Schdooderin" war

Und trotzdem gut aussah vom Zeh´bis ins Haar

 

Wenn Ferien nahten, kam auf Euphorie

Ich freute mich sehr auf den Onkel und sie

Hab gelernt, wie viel man aus Wenigem macht

Und trotzdem die Kirschen vom Nachbarn gebracht

Wenn sie Gäste bediente, sah ich ihr zu

Doch einmal - das brachte sie fast aus der Ruh´

Als ich Onkels Auftrag erfüllen wollte

und sie zum Saufüttern herholen sollte:

Ich rief es ihr zu - schon von Weitem, ganz laut

Vor Scham war sie darüber gar nicht erbaut

 

Ein paar Jahe später - heut´seh´ ich es ein

Versetzte ich sie in ganz schreckliche Pein

Als ich plötzlich zu kokettieren begann

Und spazieren ging mit ´nem wildfremden Mann

Für mich war´s zwar harmlos - ich war so naiv

Na, jedenfalls hing dann der Haussegen schief

Ich könnte von damals noch viele Geschichten

Traurig, spannend und lustig berichten

 

Meine geliehene Landjugendzeit

Möchte ich heute auf keinen Fall missen

Denn das er(Leben) in der Natur

kann ich noch immer staunend genießen

 

 

Foto Ingrid Bezold

 

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AUTOR:

Ich lebe in Franken und stöbere auch gerne in Gedichten und Geschichten anderer Autoren herum.
Schreiben, malen, lesen, Musik, die Natur und einige gute Freunde.... das ist das, was ich mag.

Ich ging nur hinaus, um einen Spaziergang zu machen, beschloss dann aber doch, bis zum Sonnenuntergang draußen zu bleiben. Denn durch das Hinausgehen, so merkte ich, ging ich eigentlich nach drinnen.


John Muir



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15 KOMMENTARE



12. März 2019 @ 18:43

Hallo Ingrid,mir zu altbacken,sei nicht sauer.
Herzlichst Christian


12. März 2019 @ 18:46

so bin ich halt. Nicht traurig sein.


12. März 2019 @ 19:05

Du bist,was Du denkst.
Herzlichst Christian

Menschen denken zu viel und fühlen zuwenig(nicht von mir)


12. März 2019 @ 19:11

Die Reime finde ich zu erzwungen - kurz, mal lang, wie beigezerrt. Vorschlag: lass sie ganz beiseite und erzähl frei von der Leber weg, auch wenn s dann sehr kurz wird. Du kannst das..!

Außerdem: (schönes) Erinnern - was, zum Geier, ist daran altbacken, Chris? Jede/r hat seinen Schreibstil und was nicht top up to date ist, ist noch lange nicht altmodisch. Ich hab
echt keinen Bock nur Jux und Dollerei zu lesen. Alles hat seine Berechtigung - auch Nach-
denkliches, oder halt *Schnee von gestern*.

tschau, Ingrid



12. März 2019 @ 19:19

Chris, was meinst du damit? Verstehe ich jetzt nicht..in diesem Zusammenhang.

Den ersten Kommi nehme ich dir ab. Für mich wars Nostalgie, Da bin ich manchmal richtig altmodisch. Dabei fühl ich mich wohl
Sorry.


12. März 2019 @ 19:24

Danke für die Kopfwäsche Ralph.
Die Schuppen sind weg,ich glaube aber,dass Ingrid mir auch eine verpasst hätte wenn Sie gewollt hätte.
Meine Meinung steht
Hey Ralph,das nennt man Demokratie.
Beste Grüsse an euch Beiden


12. März 2019 @ 20:02

Bin im Moment dabei,ein bisschen zu jonglieren, mal was auszuprobieren. Dabei kann mir Kritik, oder noch besser, der ein oder andere Vorschlag nur weiterhelfen.
Finde ich gut - deshalb habe ich mich mit meiner Kritzelei unter Gleichinteressierte gemischt. Ralph, danke, dass du dich eingeklickt hast, statt Schwachzeilen zu überlesen.
Chris, ganz ruhig - bist ein großer Junge.Alles gut.
Wünsch euch einen schönen Abend.


12. März 2019 @ 21:46

Hallo Ingrid,komme gerade vom Training.
Also was ich meine ist,dass man bei deinen Kommentaren fühlt,wie jung du noch bist und wieviel Dynamik in Dir steckt und bei dem letzten Gedicht habe ich gedacht,das eine ältere Dame ihre Gedanken an früher aufgeschrieben hat.
Das meine ich mit altbacken.
Gute Nacht


12. März 2019 @ 21:52

In dem Falle halte ich fest,dass Ralph sich wie der große Junge
bewährt hat und bitte darum,den großen Jungen mal ad acta zu legen
und nicht immer den gleichen Gag zu machen,liebe Ingrid


12. März 2019 @ 21:59

Auch wenn ich dich jetzt enttäuschen muss, Chris - ich bin eine ältere Dame, die voller Dynamik steckt und deshalb meist um 10/15 Jahre jünger geschätzt wird.Ganz ohne Botox, aber mit viel Humor und guter Gene.
Deshalb manchmal nostalgische Gedichte.
Schlaf gut.


12. März 2019 @ 22:15

Zeit ist relativ,innen wie aussen.
Wenn Du die Zeit verstehst,wirst Du fühlen,dass Du nur früher geboren und nicht alt bist.
Schlafe gut




13. März 2019 @ 06:34

Liebe Ingrid,
Meine Arbeit auf dem Land war:Hühnerei aus dem Nest zu holen.
Einen. schönen Tag wünsche ich dir.

Ewald


13. März 2019 @ 07:59

Lieber Ewald,
Wenn ich heute frischgemähte Landwiesen rieche, fühle ich mich in die Kindheit zurückversetzt und bin glücklich .
Danke für den schönen Tag, den ich gerne So verbringen will.
Auch Dir....
Liebe Grüße
Ingrid




13. März 2019 @ 17:46

Hallo, liebe Ingrid,
mit Deinem nostalgischen Gedicht hast Du ja eine wahre Kommentarflut ausgelöst. Zum Glück haben wir wunderschöne Erinnerungen an früher, an vergangene Kindheitstage. Was soll daran eigentlich altbacken sein? Man lebt ja nicht nur im Hier und Jetzt, sondern schwelgt in Gedanken gern in in der Jugendzeit. Dein Gedicht hat mir auf jeden Fall gut gefallen.
Einen gemütlichen Abend und liebe Grüße Hanni


13. März 2019 @ 18:19

Hallo Ingrid

ich bin ein richtiges Landei und möchte auch nicht woanders leben . In der Stadt ging ich ein wie eine
Primel. Erinnerungen an früher kann einem eh keiner nehmen. Ich finde Jugenderinnerungen auch nicht altbacken,
sondern einfach nur schön und man möchte sie niemals missen.
liebe Grüße vom Land Heike


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