Eine ABC-Liebeserklärung an meine Tochter

Anni ist ein Mädchen von 9 Jahren und meine Tochter.
Bei ihrer Geburt war ich so glücklich, wie nie zu vor in meinem Leben.
Cappucinofarben war ihr Haar und blau ihre glänzenden Augen.
Der Geruch ihres Köpfchens erinnerte mich an Weihnachten.
Erstaunlich waren ihre winzig kleinen Finger, so zerbrechlich und zart.
Fehler hatte sie keine, sie war perfekt.
Genüsslich trank sie die Milch aus meiner Brust.
Heimlich schlief sie leise an ihr ein.
Immer wieder musste ich sie anschauen.
Jetzt hatte ich endlich eine Tochter und würde eine Freundin fürs Leben in ihr finden.
Keiner kennt sie so gut wie ich.
Liebe durchströmt mich heute noch, wenn ich sie beim Schlafen betrachte.
Mutter zu sein bedeutet alles für mich.
Niemand kann mir dieses Gefühl wegnehmen.
Oft ist es sehr anstrengend, wegen der großen Verantwortung.
Plötzlich sieht man die Welt mit anderen Augen.
Querdenken steht an der Tagesordnung, weil selten etwas nach Plan läuft.
Rätsel sind oft zu lösen, weil Anni’s Gefühle nicht immer logisch sind.
Selten bekommt man für die harte Arbeit als Mutter Lob und Anerkennung.
Trotzdem ist es der schönste Job der Welt.
Unvergesslich sind alle wundervollen Momente mit Anni.
Vergessen sind alle anstrengenden Momente.
Werde ich sie immer vor allem Bösen beschützen können?
X-mal habe ich mich das unter Tränen gefragt.
Yeti-Mamas kannten dieses Gefühl sicher auch schon.
Zuviel Sorgen macht man sich als Mama und dennoch überwiegt diese riesengroße Liebe und das Gefühl von Weihnachten, Ostern und Geburtstag in einem, wenn ich meine Tochter im Arm halte und sie mir leise ins Ohr flüstert“Mama, ich hab dich lieb“

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